SEKTION AUTOREPARATURWESEN  
 

Der derzeitige charakteristische Zug im Autoreparaturwesen in der Tschechischen Republik ist nicht nur der Kapazitätsüberschuss mittlerer Firmen, sondern auch eine große Anzahl kleiner Firmen, die sich mit Autoreparaturtätigkeiten befassen. Daraus folgt, dass nicht genügend Arbeit für alle vorhanden ist, die in diesem Fachbereich tätig sind, wodurch sich die Situation auf dem Markt immer mehr verschärft, in der Wirtschaft ist nicht genügend Geld vorhanden und eines der ersten Dinge, an denen die Kunden "sparen" können, sind die Kosten für Kraftfahrzeugreparaturen.

Bei großen Reparaturen geht der Trend zu Generalreparaturen ganzer Fahrzeuge zurück, und an seine Stelle treten zum Teil Reparaturen von Unfallfahrzeugen und mittlere Reparaturen von Fahrzeugen, wobei nur einige der Aggregate oder ihre Teile einer Generalreparatur unterzogen werden. Immer häufiger zeigt sich die Notwendigkeit für die Autowerkstätten, sich auf einen regelmäßigen Betriebsservice der Fahrzeuge zu spezialisieren. Die Sektion unterstützt die Spezialisierung der Autowerkstätten auf einen schnellen, hochwertigen und zuverlässigen Betriebsservice der Fahrzeuge.

Die Entwicklung der Kraftfahrzeuge geht unaufhörlich in "Meilenschritten" nach vorn, wobei sich immer häufiger Elektronik in den verschiedenen Steuerungssystemen der Fahrzeuge durchsetzt, was notwendige Investitionen in die entsprechende technologische und diagnostische Ausstattung mit sich bringt. Die Einführung von Elektronik und neuen Technologien bei der Fahrzeugproduktion führt zu einer ständigen technischen Qualitätserhöhung, was sich auf den Fachbereich des Autoreparaturwesens dahingehend auswirkt, dass die Arbeit infolge einer ständigen Verlängerung der Anzahl abgefahrener Kilometer zwischen den einzelnen regelmäßigen Servicedurchsichten abnimmt.

Die Sektion sorgt dafür, dass alle inländischen Firmen, die im Autoreparaturwesen tätig sind, den Prozess einer ständigen Erhöhung des Niveaus der gewährten Dienstleistungen einschlagen und modern ausgestattete Werkstätten werden, die hochwertige, über das übliche Maß hinausgehende Dienstleistungen anbieten. Gleichzeitig kümmert sie sich darum, dass alle Mitgliedsfirmen der Sektion so effektiv wie möglich mit ihrem Vermögen wirtschaften, wobei sie sich insbesondere auf eine ständige Erhöhung der Arbeitsproduktivität und die Aufdeckung interner Reserven, sei es bei der Arbeitsauslastung, bei der Arbeitsorganisation, bei Material- und Vorratseinsparungen oder in jedem anderen Bereich, konzentrieren sollten.

Die Sektion hat einen leichten und schnellen Zugang zu Informationen über die Entwicklung und die Richtungen der Verkehrspolitik unseres Staates. Auf der Grundlage dieser Informationen können Investitionen geplant und die Tätigkeiten der einzelnen Werkstätten in der richtigen Richtung erweitert werden. Sehr gute Erfahrungen, welches die richtige Richtung ist, damit eine Autoreparaturfirma nach dem Eintritt der Tschechischen Republik in die Europäische Union nicht in Existenzprobleme gerät, können bei den Missionen der Unternehmer im Verkehr gesammelt werden, die der Verband veranstaltet. Diese Missionen ermöglichen es kennenzulernen, wie sich Verkehrs- und Autoreparaturfirmen in anderen Staaten und auf anderen Kontinenten verhalten.

In Zusammenhang mit dem Eintritt unserer Republik in die Europäische Union ist es in heutiger Zeit fast Standard, dass alle Autoreparaturwerkstätten für die angebotenen Dienstleistungen über ein eingeführtes und zertifiziertes Qualitätssystem gemäß der Norm ISO ÈSN EN 9002 verfügen müssen. Die Sektion kümmert sich darum, alle Mitgliedsfirmen der Sektion rechtzeitig über alle Änderungen der Legislative zu informieren, zu denen es in Zusammenhang mit ihrer Harmonisierung mit den gültigen Vorschriften der Europäischen Union kommt. Die Sektion hält die Verordnung der Europäischen Kommission Nr. 1400/2002 vom 31.07.2002 für die wichtigste Vorschrift, die einen grundlegenden Einfluss auf den Bereich des Autoreparaturwesens in unserer Republik beim Eintritt in die Europäische Union haben wird.

Die Sektion widmet sich der Qualitätserhöhung der Lehrlingsausbildung im Bereich des Autoreparaturwesens, auf welche die sich ändernde Wirtschaft unseres Staates eine Reihe negativer Einflüsse hatte. Deshalb ist es eines der Ziele der Sektion, mit Vertretern des Schulministeriums eine Änderung der Lehrpläne zu verhandeln, die dazu führen soll, dass mehr Wert auf die Erhöhung der fachlichen Praxis gelegt wird, und dass die Lehrpläne so angepasst werden, dass sie in größtmöglichem Maße die Unternehmerpraxis in dem sehr harten ökonomischen Marktumfeld unseres Staates simulieren.

Ein weiteres Ziel der Sektion ist die Schaffung eines gesunden Marktmilieus in der Autoreparaturbranche, so dass die Tätigkeit von Werkstätten, die minderwertige Dienstleistungen unter Verwendung von Ersatzteilen ohne Marke sehr niedriger Qualität anbieten und damit die Betriebssicherheit auf den Straßen markant negativ beeinflussen, so stark wie möglich eingeschränkt wird.